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Berlinale 2016 Blog


2016 02/21

Berlinale 2016 kino-zeit.de Vlog #10 – "A Dragon Arrives" und Auf Wiedersehen

Hiermit verabschieden sich Beatrice Behn und Joachim Kurz aus Berlin. Sie haben einen letzten Film gesehen: "Ejhdeha Vared Mishavad!" ("A Dragon Arrives!"), den iranischen Wettbewerbsbeitrag von Mani Haghighi. Und sie ziehen ein Fazit der 66. Berlinale. Außerdem freuen sie sich schon auf Cannes. Dort werden wir sie vor der Kamera wiedersehen!

 

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2016 02/20

"Ejhdeha Vared Mishavad!" (A Dragon Arrives!) von Mani Haghighi

Es ist auf jeden Fall ein unerwarteter Beitrag, der da aus dem Iran zur Berlinale gekommen ist. Irgendwo zwischen Noir-Detektiv-Geschichte, Abenteuerfilm á la Indiana Jones und Mystery-Thriller im Stile David Lynchs bietet Ejhdeha Vared Mishavad! (A Dragon Arrives!) geisterhafte und dokumentarische (oder mockumentarische?) Anteile und irgendwo auf der dritten Ebene auch Politisches. Was das alles bedeuten soll? Keine Ahnung. 

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2016 02/20

Berlinale 2016 kino-zeit.de Vlog #9 – "United States of Love" & "Saint Amour“

Bald ist es geschafft: Am letzten Tag des Wettbewerbs widmen sich Beatrice Behn und Joachim Kurz dem polnischen Bärenkandidaten United States of Love von Tomasz Wasilewski und Saint Amour, dem neuen Werk des Regieduos Benoît Delépine und Gustave Kervern, bei dem unter anderem Gérard Depardieu und Benoît Poelvoorde mitspielen. 

Der kino-zeit.de Berlinale-Vlog Nr.9, präsentiert in Zusammenarbeit mit MasterCard, offizieller Sponsor der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

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2016 02/20

"Saint Amour" von Benoît Deléphine und Gustave Kervern

Eine Landwirtschaftsmesse in Paris ist der Ausgangsort des französischen Films Saint Amour. Nachdem die Kamera über die in Reihe stehenden Zuchtbullen gefahren ist, landet sie am Tisch mit vier Männern – und diese Verbindung ist im Vergleich zu dem, was folgt, sogar noch subtil. Am Tisch sitzen Altbauer Jean (Gérard Depardieu) und sein Sohn Bruno (Benoît Poelvoorde) mit zwei Bekannten. Während Jean in diesem Jahr unbedingt den Titel für seinen Zuchtbullen gewinnen will, sucht Bruno Spaß und Entspannung. Schließlich sei es die einzige Woche im Jahr, in der er auch mal frei haben könnte. Ohnehin will er nicht mehr Bauer sein, sondern hat eine Stelle als Verkäufer im Gartencenter in Aussicht. Weniger Arbeit, mehr Ansehen und damit mehr Erfolg bei den Frauen, lautet Brunos simpler Gedankengang. Aber vorerst geht er mit einem Kumpel auf "Weinreise" durch die Halle. Sie hangeln sich von Stand zu Stand durch die verschiedenen französischen Weinregionen, machen blöde Witze und kippen Rotwein in sich hinein, bis sie besoffen in einem Gatter mit Schweinen einschlafen. Ja, auch das ist eine der tierischen Assoziationen des Films. Jean sucht unterdessen seinen Sohn und entdeckt ihn, als Bruno – wieder erwacht – eine zu junge Messehostess erst anspricht und dann beleidigend und übergriffig wird, bis sein Vater eingreift. Er sei nicht schön, heult Bruno ihm daraufhin vor. Und seinen weinenden, unglücklichen Sohn will Jean nicht hinnehmen, also geht er mit ihm tatsächlich auf eine Weinreise durch Frankreich. Gefahren werden sie von dem Taxifahrer Mike (Vincent Lacoste), der noch lieber über Sex spricht als Bruno und das infantile Männertrio komplettiert.



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