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Berlinale 2017 Blog


2017 02/18

Berlinale 2017: "Ana, mon amour" von Călin Peter Netzer

Dass die gemeinsame Beschäftigung mit Nietzsche zwei junge Menschen an der Uni zusammenbringt, hätte dem Philosophen selbst wahrscheinlich eher weniger gut gefallen. Die heftige Panikattacke, die Ana (Diana Cavilloti) am Ende der Eröffnungssequenz packt und zu Boden wirft, dürfte dem notorischen Phobiker und Propheten des oftmals falsch verstandenen „Übermenschen" hingegen vertraut sein. Zunächst ist Toma (Mircea Postelnicu) noch erschrocken, später aber, wenn die zwei dann ein richtiges Paar sind, stellt sich fast schon so etwas wie Routine ein. Die Attacke, die Ana schüttelt, ist keine Ausnahme, sondern eher die Regel, denn Ana ist psychisch krank - und das wird die Beziehung der beiden in erheblicher Weise prägen.


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2017 02/18

Berlinale 2017: Vlog Tag 8

Hoch die Hände, Wochenende. Aber vorher noch ein letzter Berlinale Vlog, in dem es um Männer geht, die zerstückelt werden. Mal mehr, mal weniger metaphorisch: Joaquim (Marcelo Gomes, BRA/POR 2017) erzählt vomersten brasilianischen Volkshelden. Logan (James Mangold, USA 2017) beendet die Geschichte um Wolverine und die X-Men.

 

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2017 02/17

Berlinale 2017: "Have A Nice Day" von Liu Jian

Have A Nice Day (Hao ji le) klingt für einen wie Xiao Zhang wohl eher zynisch, denn der junge Mann ist verzweifelt. Und in der Verzweiflung begehen Menschen Fehler, machen Dinge, die nicht ihrem Charakter entsprechen. Sein Arbeitgeber hält den jungen Mann für einen guten Mitarbeiter. Bis dieser eine Tasche mit einer Millionen Yuan von seinem Boss klaut und sich absetzt.


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2017 02/17

Berlinale 2017: "I Am Not Your Negro" von Raoul Peck

30 Seiten sind von James Baldwins unvollendetem Buchprojekt Remember this house nur fertiggestellt worden. Darin wollte der Autor die Geschichten der Bürgerrechtsaktivisten Malcom X, Martin Luther King und Medgar Evers verbinden, um von dem Leben und der Realität der Schwarzen in den USA zu erzählen. 30 Jahre nach seinem Tod hat nun der Filmemacher Raoul Peck aus diesem Material den kraftvollen, packenden und aufrüttelnden Dokumentarfilm I Am Not Your Negro inszeniert, in dem er in einer Montage aus Baldwins Worten und medialen Bildern Rassismus, Identität, Geschichte, kollektive Leugnung und Scham erforscht.


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