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Filmfest München 2017 Blog


2017 06/30

Filmfest München 2017: "I Am Not a Witch" von Rungano Nyoni

Shula (Margaret Muubwa) spricht sie nie aus, diese Worte: I Am Not a Witch. Es ist zwar jedem, der halbwegs bei Verstand ist, klar, dass das kleine Mädchen keine Hexe ist, sondern ein Waisenkind, das herumirrt und Anschluss sucht, doch der Aberglaube ist stark in Sambia. Und überhaupt ist das ja so eine Sache mit den Frauen, selbst wenn sie so jung wie Shula sind. Ihre Freiheit und Eigenständigkeit, ihr Schweigen und Schauen sind irgendwie komisch, gruselig, ungewöhnlich. Sie muss eine Hexe sein. Immerhin war sie dabei, als eine Frau aus dem Dorf Wasser holte und dabei fiel. Das und ein Traum eines weiteren Dorfbewohners reichen aus, um das Mädchen zu brandmarken.


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2017 06/30

Filmfest München 2017: "The Sense of an Ending" von Ritesh Batra

Dem 1979 in Mumbai geborenen Filmemacher Ritesh Batra gelang gleich mit seinem Debütlangfilm Lunchbox ein weltweiter Überraschungserfolg an den Kinokassen und auf verschiedenen Filmfestivals, der den jungen Filmemacher eindrücklich für größere Aufgaben empfahl. Für seinen zweiten Spielfilm The Sense of an Ending hat der Regisseur nun nichts dem Zufall überlassen, neben Jim Broadbent, Charlotte Rampling und Matthew Goode wirkt Emily Mortimer in der Adaption eines Romans des bekannten britischen Schriftstellers Julian Barnes mit (für dieses Buch, das in Deutschland unter dem Titel Vom Ende einer Geschichte erschien, gewann der Romancier 2015 gar den renommierten Man Booker Prize). Allerdings reicht das Endergebnis trotz aller Erfolgsfaktoren nicht an die Güte und Frische von Lunchbox heran.


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2017 06/30

Filmfest München 2017: "Paris barfuß" von Fiona Gordon und Dominique Abel

Ein Mann öffnet die Tür einer Hütte, der Wind weht Schnee hinein und lässt eine andere arme Gestalt hilflos umherwirbeln. So verläuft eine berühmte Szene aus Charlie Chaplins Goldrausch von 1925, und so verläuft auch eine Szene aus Paris barfuß, mehr als achtzig Jahre später. Es ist erfreulich, gewisse Traditionen des Kinos fortgesetzt zu wissen. Die burlesken Clownerien der Stummfilmzeit, die auf Körpern und ihren Bewegungen im Raum basieren, sind im Komödienkino der Gegenwart rar geworden. Doch auch in ihrem nunmehr vierten Langfilm bleibt das australisch-belgische Pantomimen-Duo (und Liebespaar) Dominique Abel und Fiona Gordon genau dieser Art von Filmen treu. Sie wollen einen frischen Wind aus alten Zeiten wehen lassen.


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2017 06/30

Filmfest München 2017: "Luna" von Khaled Kaissar

Der Anfang ist vielversprechend, allein schon visuell: Die 17-jährige Luna (Lisa Vicari) ist mit ihren Freundinnen ausgegangen, sie feiern, reden über Jungs, ein ganz normaler Teenager-Abend eben, bei dem die Kamera ihnen folgt. Aber Luna muss am nächsten Tag früh aufstehen und mit ihrer Familie in den Urlaub fahren. Also sitzt sie gegen vier Uhr in der Früh im Auto und fährt mit ihrer Mutter (Bibiana Beglau), ihrem Vater (Benjamin Sadler) und ihrer Schwester Lena zu ihrem Haus in den Bergen.


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